Werkstätte / Heizhaus

Der Verein Erzbergbahn verfügt über eine gut ausgerüstete ehemalige ÖBB-Werkstätte.

Aber was wäre eine -noch so gute- Werkstätte wert ohne ihre aktiven Mitarbeiter.

Unsere Werkstättenteam wird von Ing. Hartmut Glettler geleitet.

Werkstätten Team und ihr Leiter; Hr. Ing. Glettler (4.v.l.), von links: Horst Knopp, Wolfgang Müller, Joachim Lanner, Hartmut Glettler, Thomas Pusch, Ewald Mosauer
Werkstätten Team und ihr Leiter; Hr. Ing. Glettler (4.v.l.), von links: Horst Knopp, Wolfgang Müller, Joachim Lanner, Hartmut Glettler, Thomas Pusch, Ewald Mosauer


Aktueller Betriebszustand unserer 5081.500 ér

 

Stand Februar 2017

Von Winterruhe im Heizhaus keine Spur!

Unsere Triebwagen sind im großen und ganzen betriebsfähig. Natürlich sind einige Mängel bis zum Saisonstart noch zu Erledigen. Der größte Brocken ist die Sanierung der Magnetschienenbremsen an allen Wagen. Jeder Wagen hat zwei Bremseinheiten. Zwei funktionsfähige Einheiten haben wir auf Lager. Diese werden gerade eingebaut. Die ausgebauten, arg verschlissenen Bremsschuhe wurden bereits abgebaut. Für die Sanierung der Bremsschuhe müssen diese auf gleiches Maß abgefräst werden. Danach müssen vorgefräste Verschleißteile aufgeschweißt werden. Unsere Fräsmaschine ist bereits angeschlossen und betriebsfähig. Um die Fräsarbeiten ausführen zu können müssen noch einige Vorrichtungen und ein Fräser angekauft werden. Das Abschleifen des Spurkranzes an allen Wagen ist in Arbeit. Ein Wagen ist bereits fertig. Beim letzten Wagen wurden steinschlagsichere Luftwechsel eingebaut. Somit sind aale Wagen mit diesen Absperrhähnen ausgerüstet sind. Bei einigen Wagen ist die Funktion der Vorheizungen nicht mehr gegeben. Mehrere aufgearbeitete und geprüfte Heizungsköpfe haben wir auf Lager. Vor Saisonstart werden alle Wagen von uns in allen Funktionen geprüft so dass diese, wie alle Jahre. von DI Moser abgenommen und für den Betrieb frei gegeben werden können.

Der Kranwagen ist ein wichtiges Werkzeug für die Strecke. Alle Hydraulikzylinder wurden neu abgedichtet. Auch die Kolbenstangen wurden saniert und beschädigte Hydraulikschläuche ersetzt und vieles mehr. Was so in zwei Sätzen beschrieben wird lässt nicht vermuten wie viel Arbeit sich dahinter versteckt.

An der Erzbergbahndraisine, die ja mit einer Magnetschienenbremse ausgestattet ist, gehen die Arbeiten zügig voran. Ein neuer Motor mit Schaltgetriebe wurde eingebaut. Die Stützlager für die Maschineneinheit wurden neu angefertigt und fachgerecht verschweißt. Der rostfreie Tank ist an Ort und Stelle und die Treibstoffversorgungsleitungen sind angeschlossen. Die Luftanlage mit den Luftbehältern, dem Kompressor, dem Führerbremsventil, dem Sandventil und der Luftaußenverrohrung steht vor der Fertigstellung. Der Kühler ist eingebaut und angeschlossen. Die Kupplung ist bereits funktionsfähig. Auch die Kardanwelle ist eingebaut. Die Beleuchtungsanlage ist aufgebaut, muss aber noch angeschlossen werden. Die Scheibenwischermotoren sind aufgearbeitete und einbaubereit. In der nächsten Zeit kann wird die elektrische Verkabelung mit dem Schaltbrett angeschlossen. Die erste Inbetriebnahme der Antriebseinheit wir demnächst möglich sein. Am Innenausbau wird noch gearbeitet. Die Außenhaut ist bereits grundiert, der Innenraum mit Rostumwandler behandelt und die Holzleisten für die Befestigung der Innenverkleidung sind eingebaut. Es ist geplant die Außenhaut wieder in den Originalfarben, rot und elfenbein zu lackieren. Es kann also durchaus sein dass es im Juli eine Jungfernfahrt geben wird.

Die neue Küche in der Kanzlei ist fast fertig.
Es werden gerade Fließen verlegt. Es gibt sogar einen Geschirrspüler. Der Wasseranschluss dafür ist noch ein Problem. Backrohr und Ceranfeld kommt demnächst. Die Küche ist zwar gebraucht hat nichts gekostet und ist aber wunderschön. So nebenbei wird der Wasserkran, der Im Heizhausgelände steht, renoviert. Falls wir irgendwann einmal mit Dampf auf den Erzberg fahren sollten, ist schon einmal die Wasserversorgung stilecht und betriebsfähig vorhanden.

Es tut sich also was im Heizhaus.
Um in der Schlosserei einigermaßen erträgliche Temperaturen zu schaffen wurde eine kleine Heizkanone angeschafft. Die große Heizkanone, die auch die Fahrzeughalle auf ein wenig auf Temperatur bringt ist einer Revision unterzogen worden. Der Ofen in der Motorenwerkstatt frisst ganz schön Holz. Vom Streckenfreischnitt gibt es aber genug davon und wird immer ofengerecht zurecht gesägt. Manchmal arbeiten bis zu 10 Frauen und Männer in der Werkstatt.

Es ist schön zu sehen dass vermehrt junge Leute aus allen Berufen zu uns stoßen und mit Begeisterung an der Arbeit sind. Es wird gebohrt, gehämmert, geschliffen geschweißt, geschraubt und lackiert. Und in der Kaffeepause weis jeder was zu erzählen.

Das Arbeitsklima ist hervorragend und es macht allen Spaß.

H. Glettler

Wir arbeiten weiter...! Werkstättenbericht

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Neuanstrich 97.217 |Arbeiten rund ums Heizhaus
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Ein "Glück Auf" an Alle!

Am Freitag den 30. August und Samstag den 31. August war das Heizhaus stark besetzt. Der 565,das motorisch schwächste Fahrzeug  unserer Triebwagenflotte, mit wenig Leistung, starker Rauchentwicklung und hohem Dieselverbrauch wurde auf der Montagegrube 4 einer Motorreparatur unterzogen. Wie schon berichtet hatte der 2. Zylinder viel zu wenig Kompressionsdruck. Nach Abnahme des Zylinderkopfes waren die tiefen Riefen in der Zylinderbüchse deutlich zu sehen. Es war also notwendig die Zylinderbüchse und den Kolben zu tauschen. Bei eingebautem Motor ist das gar nicht so einfach. Um die Ölwanne entfernen zu können war es notwendig Lichtmaschinen, Starter und Wasserpumpe, nebst anderen Bauelementen abzubauen. Das mit Frostschutz versehene Kühlwasser und das Motoröl wurde abgelassen und aufgefangen. So viel wir wissen wurde so eine Reparatur, zumindest in den letzten Jahren, noch nie durchgeführt.

Am Freitag wurden von Franz Pail, unserem Wiener Mitglied,  Hartmut, Horst, Joachim und Wolfgang alles abgebaut um die schadhafte Zylinderbüchse samt Kolben ausbauen zu können. Am Samstag kam dann auch Franz Prietl aus Graz, unser Spezialist für Büssing Motoren nach Vordernberg und unser jüngster Mitarbeiter Gernot Stiegler aus Heiligenkreuz ins Heizhaus. Bereits nach kurzer Zeit war es möglich den Kolben und die Büchse auf der Werkbank zu begutachten. Der erste Kompressionsring wr nur mehr zur Hälfte vorhanden. Es war klar dass dieser Motor keine Leistung haben konnte. Ersatzkolben und Büchse aus unserem Ersatzteillager waren schon vorbereitet. Mit gekonnten Handgriffen hatte Franz Prietl schon bald die neuen Elemente eingebaut.

Nun wurden alle abgebauten Bauteile wieder aufgebaut. Wolfgang hat in bewährter Manier mit Geduld und Sachverstand überall dort gearbeitet wo es schwierig war.

18 Liter frisches Motoröl wurden eingefüllt. 40 Liter Kühlwasser wurden mit Kübel und Kanne wieder eingefüllt. Am Samstag so um 17:00 Uhr war der Motor startbereit.

Die Spannung stieg als Wolfgang sich an das Steuerpult setzte und den Motor vorglühte. Ein, zwei Umdrehungen und der Motor sprang ohne Probleme an. Erleichterung. Kurze Probefahrt. Gute Leistung und dem Trend der Zeit folgend, der 65 er raucht nicht mehr.

Wir hätten nie gedacht das wir diese aufwändige Arbeit in zwei Tagen erledigen könnten.

Zu bemerken ist auch dass unser Horst Knopp, neben seiner Mitarbeit zur Mittagszeit ein ein komplettes köstliches Menü auf den Tisch brachte.

Aus diesem Grund bekommt er zumindest eine Haube.

Ein gutes neues Jahr 2013.

Jahresrückblick 2012

Verfasser: Ing. Hartmut Glettler

Das Jahr 2012 war ein Jahr voller Leben auf der Erzbergbahn.

 

Unsere Triebwagen 5081.562; 563; 564; 565

 

v  Wie alle Jahre wurden am Saisonbeginn unsere Triebwagen einer Sicherheitsprüfung durch Dipl. Ing. Moser unterzogen. Alle 4 Wagen wurden ohne Beanstandung tauglich erklärt und für den Personenverkehr freigegeben.

v  Bis auf kleinere Mängel, welche sofort behoben wurden, waren alle 4 Wagen die ganze Saison lang betriebsbereit. Dafür haben Wolfgang Müller, der auch als Lokführer und Streckenfreischneider tätig ist, Horst Knopp und unser Neuzugang bei der Werkstattmannschaft Gernot Stiegler zusammen mit anderen aktiven Mitgliedern gesorgt.

v  Die Planfahrten waren gut besucht und die vielen Sonderfahrten zeugten vom großen Interesse an der Erzbergbahn.

 

Die Strecke

 

v  Auch in der Saison 2012 war die Strecke wegen des Murenabganges 2010 nur bis zum Bahnhof Erzberg befahrbar. Nach der Begehung der Strecke durch die Bezirkshauptmannschaft Leoben konnte dieser Teil der Erzbergbahn wieder für den Publikumsverkehr freigegeben werden.

v  Um die Gleise vom Bewuchs frei zu halten, war Ewald Mossauer mit dem Unkrautzug mehrere Male unterwegs.

v  Mit Motorsägen und Astscheren und unsrem Kran wurde Bäumen und Gebüsch der Kampf angesagt. Es ist rigoros frei geschnitten worden um unseren Fahrzeugen freie Durchfahrt zu ermöglichen. Dabei ist viel Holz angefallen welches für die Heizung der Werkstatt und der Kanzlei verwendet wird.

v  Regelmäßige Kontrollen der Trasse durch Joachim Lanner und Willi Schnitzelhuber garantieren den ordnungsgemäßen Zustand der Gleisanlagen.

v  Höchst erfreulich ist es, dass im Oktober die Muren, welche 2010 teilweise die Gleise der Strecke vom Bahnhof Erzberg bis Krumpental verlegt hatten, bis zur Schienenoberkante geräumt wurden. Herzlichen Dank an die Firmen Karl Pitzner und VA – Erzberg. Die Befahrbarkeit dieser Strecke ist damit um einen großen Schritt näher gerückt.

Werkstätte und Heizhaus

v  Ein Schwerlastregal wurde erworben und aufgestellt. Damit ist es möglich unsere Ersatzteile übersichtlich zu lagern.

v  Die Bandsäge wurde von Franz Popper aufgearbeitet und ist damit betriebsbereit.

v  Die Drehmaschine wurde von Sepp Grafeneder repariert.

v  Die Sanierung der Dachfläche der Remise 1 wurde von Roland Knall in die Wege geleitet.

v  Willi Schnitzelhuber hat mit seinem Bruder das Kommandohäuschen der Drehscheibe eine neuen Dachkonstruktion gebaut.

v  Für das Erzbergbahnarchiv wurde ein Archivschrank organisiert.

v  Für den Winter ist die Fertigstellung eines Ersatz - Schaltgetriebes geplant.

 

Was gibt es sonst vom Fuhrpark zu berichten.

 

v  Die Draisine X 626.126 ist voll einsatzfähig und findet bei leichteren Streckeneinsätzen Verwendung.

v  Die Aufarbeitung der Draisine X 626.102 ist voll im Gange. Diese Draisine ist steilstreckentauglich, weil sie mit einer Schienenbremse ausgestattet ist. Michael Pichler hat schon sehr viel Zeit aufgewendet um alte Lackschichten und Rost abzuschleifen und die Neulackierung vorbereitet. Viele Komponenten, inklusive eines neuen Motors sind bereits einbaufertig. Vielleicht gelingt die Jungfernfahrt für 2013.

v  Der 5. Wagen der Erzbergbahn ist der 8081.055. Dieser Wagen hat keine Steilstreckenausrüstung, hat aber die Zulassung für das österreichische Schienennetz. Es war einiges an Arbeitsaufwand notwendig um diesen Triebwagen für den Sicherheits-Scheck durch Herrn Dipl. Ing. Thomas Ottschoffski fit zu machen. Im November 2012 wurde der Triebwagen abgenommen und die Sicherheitsplakette prangt seither auf dem Fahrzeug. In der nächsten Zeit sind noch einige Versicherungsfragen zu klären. Wir können also bald Sonderfahrten in ganz Österreich an Freunde der Ürdinger Schienenbusse anbieten. Es gibt bereits mehrere Anfragen.

v  Aus unsrem Ersatzteilspender 5081.053 wurde heuer alles Brauchbare entfernt. Er kann jetzt bis zu seiner Verschrottung im Freien stehen. Ein Platz in der Remise 2 wurde dadurch frei.

v  Erstmals haben wir bei 3 Triebwagen das Kühlsystem mit Frostschutz gefüllt. Dadurch kann die aufwändige Entwässerung entfallen. Außerdem werden dadurch Dichtungen und Schläuche vor der Austrocknung bewahrt. Auch die Inbetriebnahme bei Saisonbeginn ist damit wesentlich erleichtert.

 

Der Fahrbetrieb

 

v  All unsere Aktivitäten in Werkstatt und Strecke wären sinnlos, hätten wir nicht unsere Lokführer und Fahrtleiter. Elfi Stangl koordiniert und organisiert die Zugmannschaft in hervorragender Weise. Unsere Triebfahrzeugführer fahren mit technischem Sachverstand. Damit tragen sie wesentlich für die Tauglichkeit der Fahrzeuge bei.

Noch einige Bemerkungen zum Schluss.

 

Wir, die Aktiven von der Erzbergbahn, sind ein verschworenes Team. Es macht uns Freude, die Triebwagen, Gebäude und die Strecke für die Region in betriebsfähigem Zustand zu erhalten. Wir würden uns freuen, wenn sich Interessierte, ganz gleich ob männlich oder weiblich, zu uns gesellen.

 

 

Was uns Sorgen bereitet

 

v  Die zukünftige Nutzung der Strecke vom Heizhaus zum Bahnhof Vordernberg Markt ist nach wie vor ungeklärt. Für diesen Teil der Gleisanlagen besteht zur Zeit ein befristeter Pachtvertrag mit der ÖBB. Wird dieser Vertrag nicht verlängert bzw. wird diese Strecke sogar demontiert würde das das „Aus“ für die Erzbergbahn bedeuten, weil damit die Infrastruktur für die Erhaltung der Triebwagen vom Netz der Erzbergbahn abgeschnitten wäre.

8081.055 bereit für Sonderfahrten

8081.055 auf freier Strecke
8081.055 auf freier Strecke

Am 14. Nov. 2012 wurde der 8081.055 er von einer § 40 Person abgenommen. Die Sicherheitsprüfung war positiv und das Abnahmepickerl ist am Wagen. Bei der SCHIG kann jetzt die neue Wagennummer beantragt werden. Der nächste Schritt  ist die Einstellung bei der GKB. Demnächst sind also Sonderfahrten, theoretisch im gesamten österreichischen Streckennetz, möglich.
Übrigens, der Wagen wurde auch innen "geschönt". Der Führerstand 2 im neuen "Outfit" (siehe unten, mehr lesen).
Liebe Grüße und herzlichen Dank an alle die dazu beigetragen haben
H. Glettler

 

Danke für die Hilfe beim Aufräumen unseres Heizhausgeländes!


Zwei Tage im Heizhausgelände und in der Werkstatt.

Die letzten notwendigen Arbeiten wurden fertiggestellt

Die neue Saison kann beruhigt gestartet werden. Alle Wagen sind einsatzbereit, die Motoren schnurren und alle Systeme sind kontrolliert, arbeiten wie sie sollen und stehen für dir Abnahme durch Herrn Dipl. Ing. Moser bereit.

Übersicht der durchgeführten Arbeiten:

Wasserablasshähne und Verschraubungen bei allen Wagen schließen

Kühlwasser einfüllen und Undichtheiten abdichten

Triebwagen abschmieren

Sand auffüllen, Kontrolle der Sandeinrichtung

Auffüllen der Spurkranzschmierung, auffüllen mit Fett Kontrolle der Funktion.

Kontrolle der Bremssysteme und Behebung von zwei SiFa-Störungen.

Kontrolle der Wagenausrüstung (Werkzeug, Bolzen für Mittelstellung,

Ölkontrolle, Batteriekontrolle etc.

Kontrolle der Spitzenbeleuchtung

Die Reinigung der Wagen innen und außen steht noch an.

 

Landschaftspflege im Heizhausgelände:

Hier gilt es dem Chef vom „Schwarzen Adler“ ganz besonderen Dank auszusprechen. Seine Mannschaft hat den Einfahrtsbereich in das Heizhaus verschönert. Im Schweiße des Angesichtes werkten sie. Rasen bzw. Brennnessel trimmen, Sträucher und Bäumchen ausreißen, Gelände einebnen und verwachsenes Gleis freilegen. So nebenbei wurde auch ein Berg Kleineisen, das ist Schienebefestigungsmaterial sortiert und auf einen Kleinwagen aufgeladen. Unser Freund und Erzbergbahnmitglied aus Wien, Franz Pail; hat Motorsense und Sprit mitgebracht und damit fast zwei ganze Tage Rasen und Gestrüpp gestylt.
Das macht hungrig. Erich hat auch für das leibliche Wohl seiner Mannschaft und auch der Erzbergbahner hervorragend gesorgt. Auch ein Bierfass mit gekühlter Schankeinheit wurde von Erich installiert. Einfach herrlich so ein kühles Blondes das man selbst gezapft hat. Das Bier hätte für wesentlich mehr Werker gereicht.

 

Was gibt es sonst Neues:

Unser Ewald Mossauer, vorbildlich wie immer, hat die Rumpelkammer neben der Fahrzeughalle ausgeräumt, Brauchbares an einen anderen sinnvollen Lagerplatz gebracht und 12 Meter Schwerlastregal aufgestellt. Teilweise wurden unsere Ersatzteile schon übersichtlich eingeräumt. Schaut richtig professionell aus.

Seit Jahren liegt ein originaler Schienenschrauber mit Benzinmotorantrieb im Heizhaus. Sepp Grafeneder ist dabei das Gerät auf Vordermann zu bringen. Diese Zweitaktmotoren haben es in sich. Es muss nur noch eine neue Zündspule angekauft werden, dann kann der Schrauber in Betrieb genommen werden.

Bei einem weiteren Wagen wurden unter Anleitung und Vorbereitung von Joachim Lanner, seines Zeichens aktiver Lokführer, die Haupt – und Bremsluftschläuche samt Absperrwechsel ausgetauscht. Demnächst wird ein weiterer Triebwagen umgebaut.

In die Draisine X 626.102 muss eine neue Motoraufhängung eingebaut werden. Die Blechzuschnitte, es handelt sich hier um Blech mit einer Dicke von 10 (zehn) Millimeter, wurden von Sepp um die berühmten NULL-Schilling beschafft.

 

Wie man sieht tut sich was im Heizhaus und in der Werkstatt

 

Ein herzliches „Glück Auf“ aus dem Heizhaus

 

H, Glettler

Einladung

Termin: Freitag den 4. und Samstag den 5. Mai

jeweils ab 9.00h

 

Wir haben fast 300 Mitglieder des Vereins Erzbergbahn. Einige dieser Mitglieder sind aktiv am Geschehen der Erzbergbahn beteiligt. Einige Mitglieder besuchen die Erzbergbahn und fahren einmal mit uns über den Präbichl.

Für den großen Rest ist die Homepage der Erzbergbahn und der jährliche Erlagschein der einzige Kontakt zur Erzbergbahn.

 

Das wollen wir ändern, dazu einige Informationen!

 

Das Heizhaus, dort haben alle Fahrzeuge ihren Einstallplatz, liegt in einem lieblichen Talkessel im Süden von Vordernberg. In der Remise 1 gibt es 5 überdachte Stellplätze wo unsere Schienenbusse unter gestellt sind. Dort befinden sich auch die Motorenwerkstatt, die Schlosserei und mehrere Magazine in denen Betriebsstoffe, Werkzeuge und Ersatzteile untergebracht sind.

In der Remise 2 steht die Dampflok 97 201 und ein Schienenbus der als Ersatzteilspender dient.

 

Auf dem riesigen Freigelände, mit der Drehscheibe und den Rangiergleisen stehen verschiedene Waggons, die in der überdachten Remise nicht untergebracht werden können. Speziell im südlichen und nördlichen Bereich sind Weichen und Gleise teilweise stark von Gras und auch kleinen Bäumen überwuchert. Dieses Freigelände bedarf dringend einer Landschaftspflege.

 

Einladung

 

Wir laden alle Freunde der Erzbergbahn ein, ganz gleich ob sie Mitglieder sind oder nicht, uns bei der Landschaftspflege im Heizhausgelände zu helfen.

Kinder sind willkommen. Eltern haften für ihre Kinder!

 

Was ist vorbereitet

Der Chef vom „Schwarzen Adler“ in Vordernberg hat zugesagt für eine kräftige Jause zu sorgen.

Für alkoholfreie Getränke, auch für ein „Kühles Blondes“ ist ebenfalls gesorgt.

 

Was gibt es zu tun

 

v  Unkraut und kleine Bäumchen ausreißen

v  Weichen schmieren und leicht gängig machen

v  Zugewachsene Geleise freilegen

v  Rasen mähen

 

Was für Sie von Interesse sein kann

 

Sie lernen den Fuhrpark der Erzbergbahn kennen.

Sie helfen mit das Heizhausgelände zu verschönen.

Sie lernen Mitarbeiterinnen der Erzbergbahn kennen, die Mitarbeiterinnen lernen sie kennen.

Sie verbringen viel Zeit in der freien Natur und in der frischen Vordernberger Luft.

 

Was sollten sie mitbringen.

 

v  Interesse an der Erzbergbahn.

v  Freude einen Tag oder sogar ein Wochenende in der freien Natur zu verbringen.

v  Wenn möglich ihre Gartenwerkzeuge.

 

Anfahrt:

 

Wenn sie mit dem eigenen Auto kommen, können sie in das Heizhausgelände einfahren. Es gibt genügend Parkplätze.

 

Wenn sie öffentlich anreisen können sie den Bus Leoben Eisenerz und zurück benützen.

Die Haltestelle Vordernberg – Süd befindet sich direkt beim Eingang zum Heizhausgelände.

 

Bitte informieren sie uns wenn sie kommen können.

 

Um entsprechend vorsorgen zu können, ersuchen wir um eine kurze Nachricht.

Entweder per Mail an: hartmut.glettler@erzbergbahn.at oder rufen sie 0664 / 430 71 91

 

Wir werden mit Petrus verhandeln und ihn bitten für schönes Wetter zu sorgen

 

Die Mitarbeiter der Erzbergbahn


 


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Einladung: Wir räumen unser Heizhausgelände auf
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Heizhaus Frühsjahrputz

Werkstättenbericht:


Nachdem die Saison 2012 mit Riesenschritten näher kommt haben die aktiven Mitarbeiter begonnen im Heizhaus unsere Triebwagen wieder auf zu wecken. Begonnen wurde mit dem Triebwagen 563. Alle Wasserablassstellen wurden geschlossen. Wasser gefüllt und da und dort undichte Stellen abgedichtet.

Am Führerstand 1 und 2 wurden die Luftwechsel samt den Anschlussschläuchen gegen solche neuester Bauart ausgetauscht.
Am Führerstand 1 und 2 wurden die Luftwechsel samt den Anschlussschläuchen gegen solche neuester Bauart ausgetauscht.

So manch alte Verschraubung ließ sich nur mit dem Schweißbrenner lösen.

Eine undichte Hagenukpumpe, das ist die elektrische Kühlwasserumwälzpumpe, musste gegen eine aufgearbeitete ausgetauscht werden. Die Standard Schlüssel für solche gehen von 50 aufwärts. Ganz schön kraftaufwändig.

Beim Triebwagen 562 funktionierte die Türsteuerung nicht so richtig. Steuerventile ausbauen, zerlegen, reinigen, schmieren, neu abdichten, zusammenbauen und einbauen. Geht wieder. Natürlich war dazwischen auch Zeit für ein Schwätzchen.

 

Jeanette hat uns mit einem vorzüglichen Gulasch zu Mittag verwöhnt. Als Nachtisch gab es ein Biskuit zum Kaffee.

Alles in Allem ein gelungenes Wochenende.

Aus der Werkstatt kommt ein kräftiges "Glück Auf".

 

 


Am Sa. 31.03. und So. 01.04. 2012 findet der alljährliche Frühjahrsputz im Heizhaus Vordernberg-Süd statt.

Beginn: jeweils 09:00 Uhr

Programm:

Aufrüsten und Reinigung (Innen und Außen) der Triebwägen

Rangierarbeiten

Drehscheibe und Weichen gängig machen

Gemütliches Beisammensein

 

 

 

Die neue Saison für unsere Erzbergbahn nähert sich mit Riesenschritten. Vorher ist jedoch noch einiges zu tun:

Für die Inbetriebnahme unserer Triebwagen muss einiges getan werden:

v    Wasserablasshähne und Verschraubungen bei allen Wagen schließen

v    Kühlwasser einfüllen und Undichtheiten abdichten

v    Zwei Triebwagen abschmieren

v    Sandkontrolle

v    Auffüllen der Spurkranzschmierung und auffüllen mit Fett

v    Kontrolle der Wagenausrüstung (Werkzeug, Bolzen für Mittelstellung, Ölkontolle, Batteriekontrolle etc.

v    Kontrolle der Spitzenbeleuchtung

v    Reinigung der Wagen innen

v    Außenreinigung der Triebwagen

Im Heizhausgelände müssen die Weichen geschmiert werden und leichtgängig gemacht werden. Das gleiche muss auch am Bahnhof Vordernberg Markt gemacht werden. Kontrolle und Abschmieren der Drehscheibe.

Weitere Arbeiten im Heizhaus:

Wir haben 12 Laufmeter Schwerlastregale angekauft. Einige davon sind schon aufgestellt. Die restlichen müssen noch montiert werden. Dazu ist es notwendig ein Waschbecken, ab zu montieren und jede Menge Material umzuräumen damit diese Regale aufgestellt werden können. Danach können dann unsere Ersatzteile ordentlich und übersichtlich gelagert werden.

Die Werkstattmannschaft würde sich freuen wenn möglichst viele kommen würden, ganz gleich ob Mitglied oder nicht. Auch „Linke Hände“ sind willkommen.

Jeanette ist schon dabei Gulasch zu kochen, damit niemand Hunger leiden muss.

Auch für Getränke ist bestens gesorgt. Alle die kommen können bitte meldet euch bei mir damit wir vorsorgen können.

Tel.: 0664 / 430 71 91

Wir freuen uns aber auch wenn jemand nur zu Besuch kommt und ein paar Fotos schießt

Mit einem herzlichen „Glück Auf“

H, Glettler

Erzbergbahn-Draisine X626.102 kehrt zurück

 

Die BM 100, X626.102 ist wieder bei der Erzbergbahn stationiert.

Unseres Wissens ist dies das einzige Bahndienstfahrzeug diese Typs welches für den Einsatz auf der Erzbergbahn mit einer Schienenbremse ausgerüstet wurde. Der 102 war auch lange Jahre auf der Erzbergbahn im Einsatz. Die Lackierung war damals zweifärbig.

Die obere Hälfte hatte die Farbe elfenbein, der untere Teil war rot. Irgendwann wurde die Farbgebung auf gelb geändert.

Spät im Herbst 2011 kam dieses Fahrzeug, welches uns vom Eisenbahnmuseum überlassen wurde, nach Vordernberg in unser Heizhaus. Der optische und auch der technische Zustand war, vorsichtig ausgedrückt, nicht sehr erfreulich. Der Wagenkasten und die äußeren Anbauten sind vom Rost gezeichnet. Teilweise fehlen die Scheiben oder sind gesprungen. Auch innen schaut es nicht viel besser aus. Der Wagen stand in der letzten Zeit im Freien. Durch die fehlenden Scheiben drang Wasser in das Innere der Draisine. Das war letztlich die Ursache das die Innenverkleidung brüchig und morsch wurde und von den Sitzbänken und den anderen Einbauten der Lack in großen Fetzen abblätterte. Die technischen Einbauten wie Motor, Getriebe und die Bremsanlage müssen allesamt aufgearbeitet werden. Aber daran wird bereits gearbeitet.

Das Fahrgestell, Zug- und Stoßvorrichtung und die Räder sind, so weit wir bis jetzt feststellen konnten, technisch in Ordnung. Natürlich muss auch hier der Rost weg und die Lackierung erneuert werden.

Einiges ist schon fertig aufgearbeitet.

Armaturenbrett, Scheinwerfer und Rotlicht, Scheibenwischermotoren und auch die 4 Sitzbänke erstrahlen in neuem Glanz.

Die Sitzbänke mussten komplett zerlegt werden. Unzählige Lackschichten wurden mit Hobelmaschine und Schleifscheibe entfernt und dann grundiert und mit RAL 1011 lackiert. Die wackeligen Gestelle wurden neu verleimt.

Das Armaturenbrett wurde neu verdrahtet und einige Schalter und Signalleuchten ersetzt. Im Bild fehlen noch der Tacho und die Kühlwassertemperaturanzeige. Diese beiden Instrumente sind jedoch vorhanden und müssen nur noch eingebaut werden.

Die Scheibenwischermotoren wurden zerlegt, defekte Zahnräder ersetzt und mit neuem Fett versehen.

Weitere kleinere Teile, welche man ins Warme transportieren kann sind in Arbeit. Alles Andere muss warten bis sich der Vordernberger Winter verzieht.

Bis zum Sommer 2012 sollte die Jungfernfahrt erfolgen können. Das hängt natürlich davon ab, wie viel Arbeiten an unseren Triebwagen anfallen.

 

Sollte jemand Freude an der Mitarbeit im Werkstättenteam haben, wir würden uns freuen.

 

Wie man sieht schläft die Werkstatt auch im kalten Winter nicht.

Die Werkstattmannschaft der Erzbergbahn

Heizhaustreffen vom 30.12.11: Der Bericht

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Der Salonwagen der Erzbergbahn wird am Sonntag den 23. Oktober 2011 vorgestellt.

Der Salonwagen der Erzbergbahn wird am Sonntag den 23. Oktober 2011 vorgestellt. Und der ist gut geheizt.

Führung durch das Erzbergbahnmuseum

Wo?

Am Bahnhof Vordernberg Markt.

 

Uhrzeit?

Ab 11:00 Uhr. Kommen sie wann sie mögen und bleiben sie so lange sie mögen.

 

Was wird im Salonwagen serviert?

Für die hungrigen gibt es Gulaschsuppe. Für die Kaffeefreunde, Kaffee und Kuchen.

Für die durstigen Gäste alle möglichen Getränke.

 

Was kostet das?

Keine Kosten. Wenn sie mögen können sie die Werkstatt der Erzbergbahn mit einer Spende unterstützen.

 

Erzbergbahnmuseum:

Das Erzbergbahnmuseum ist geöffnet. Wolfgang Müller führt sie durch das Museum. Er ist 14 Jahre mit den Dampferzzügen als Lokführer gefahren. Er erzählt am Führerstand einer Dampflok wie man mit den Zahnradlokomotiven gefahren ist und das aus eigener Erfahrung.

 

Geschichte des Salowagens.

Der Wagen wurde im Jahre 1932 von den Hannoverschen Waggonfabriken als Spantenwagen mit zwei offenen Plattformen gebaut. Bis 1945 war der Wagen als Personenwagen im bei der Deutschen Reichsbahn im Einsatz. Nach dem Krieg kam der Wagen zur ÖBB. Hier wurde der Wagen technisch aufgerüstet. Wann er als Wohnwagen für Bahnarbeiter umgebaut wurde ist nicht bekannt. 2007 wurde der Wagen ausgemustert und zur Verschrottung freigegeben. Im letzten Moment habe ich den Wagen von der Verschrottungsfirma angekauft. Warum kauft man sich einen ausgewachsenen Eisenbahnwagen? Das kann auch ich nicht beantworten. Es war wohl Jux und Tollerei. Aber wer A sagt muss auch B sagen. Nach der Planungsphase, alles wurde im Detail geplant, kam es zur Ausführung.

 

Nun ja, es immerhin mehr als 4 Jahre gedauert bis aus dem Wohnwagen für Bahnarbeiter ein Salonwagen wurde. Hätten mir meine Freunde von der Erzbergbahn nicht tatkräftig geholfen, wäre der Wagen wohl nicht das geworden was er nun darstellt. Wenn die Abnahme durch eine § 49 Person (Das ist der Eisenbahn TÜV) gelingt, wird es möglich sein auf dem österreichischen Streckennetz zu fahren. Aber bis dahin ist noch einiges zu tun.

Wenn Träume erlaubt sind, fahren wir auch einmal nach Rom, Budapest, oder Paris.

Es würde mich und die Vereinsmitglieder der Erzbergbahn freuen wenn sie am Sonntag dem 23.10.2011 zur Vorstellung des Salonwagens nach Vordernberg kommen würden.

 

Strecke frei schneiden auf Höhe Almhäuser

Am 28. Juli 2011 haben Willi, Walter, Mike und Thomas auf Höhe der Almhäuser die Strecke freigeschnitten. Zum Einsatz ist auch die Werkstätten Draisine gekommen und der Ausflug -respektive das Ausputzen der Zylinder- hat ihr sichtlich gut getan. Der anfallende Grünschnitt wurde mit Transportfahrten in die Glasl gefahren. Gegen 14h hat uns der stark einsetzende Regen vertrieben. Dennoch konnten wir den ganzen Abschnitt freischneiden. In einer Regenpause haben Willi und Walter von den Einsätzen der 400ér erzählt und von den Schülerzugfahrten ab Präbichl als GmP anno 1949.

Arbeitseinsätze in der Werkstätte

Repariertes Schaltgetriebe
Repariertes Schaltgetriebe

Arbeitseinsätze in der Werkstatt.

 

Am 8. Juli war es endlich so weit dass wir nach mühsamer Arbeit bei der defekten Kupplung auf der Hauptwelle vorgedrungen waren. Die Welle musste ersetzt werden. Die Magnetspule ist auf der Welle fix montiert und sollte nicht weiter zerlegt werden. Eine Ersatzwelle mit funktionierender Magnetspule hatten wir in unserem Ersatzeillager. Das Zusammenbauen ging dann rasch. Rasch heißt in ca. 6 Stunden. Es mussten noch einige Kupplungsscheiben ausgetauscht werden. Die Kupplungsscheiben werden immer dann heiß wenn bei den Schaltvorgängen die Pause von ca. 2 Sekunden beim Gangwechsel nicht eingehalten wird. Diese Pause ist notwendig, damit sich das Magnetfeld abbauen kann. Wenn man das nicht macht hat man für kurze Zeit zwei Gänge im Eingriff.

Nach elektrischer Prüfung wurde der Oberteil des Gehäuses aufgesetzt. Die An- und Abtriebsflansche warm aufgezogen. Zahnradspiel noch einmal geprüft und mit unserem Poppey auf eine Palette gelegt. Damit ist das Getriebe einbaufertig.

 

Am 15. Juli war vormittags die jährliche Abnahme unserer Wagen durch eine § 40 Person angesetzt. Es konnten nur 3 Wagen abgenommen werden da der 564 wegen des Getriebeschadens nicht abgenommen werden konnte. Dabei wurde beim 563 festgestellt dass die Handbremse am Führerstand untauglich war. Ansonsten war alles in Ordnung. Nur eine Scheinwerferbirne musste ersetzt werden. Am Nachmittag wurde der Schaden behoben. Das klingt so einfach, ist es aber nicht. Es musste die Handbremse ausgebaut werden. Die Halteschrauben sind schwer zugänglich und meist festgefressen. Aber um 17:00 Uhr konnten wir der § 40 Person melden, dass die Handbremse wieder voll einsatzfähig ist.

 

Am Samstag 16. Juli wurde von Joachim und Thomas das reparierte und überprüfte Schaltgetriebe eingebaut. Um diese Aufgabe zu bewerkstelligen wurde unser bewährter Hub- Senktisch am Stand 3 eingesetzt. Nach insgesamt 10 Stunden Arbeit (inkl. Ausbau des defekten Getriebes) konnte der 5081.564 zur Probefahrt aufgerüstet werden. Die Probefahrt ist äußert erfolgreich verlaufen, alle 6 Gänge halten auch unter höchster Belastung einwandfrei.

Die Nachbesprechung des Arbeitstages erfolgt beim Sängerparkfest in Vordernberg Markt. Die Anreise erfolgte natürlich mit dem 5081.564.

Werkstättentag - Getriebereparatur

Am Freitag 1. Juli 2011 war die Werkstatt wieder aktiv.

Am Programm stand die Weiterführung der Reparatur des defekten Schaltgetriebes. Es war insofern ein schwieriges Unternehmen weil wir die entsprechend langen Abzieher nicht im Werkzeugbestand hatten. Ein Mitarbeiter hat solche Abzieher genau für unser Getriebe angefertigt. Damit war es endlich möglich alle Büchsen und Zahnräder fachgerecht zu demontieren. Es musste ja die gesamte Abtriebswelle demontiert werden weil die defekte Kupplung ganz am Ende der Abtriebswelle eingebaut ist.

Aus den Reservebeständen hatten wir eine zwar gebrauchte aber gute Kupplung. Das ausführliche Servicemanual war beim Zusammenbau sehr behilflich. Schließlich sind bei der Getriebemontagen enge Toleranzen und Spiele zu beachten. Teilweise mussten Räder, Lager und Büchsen auf 100° C erwärmt werden um sie auf der Welle montieren zu können. Vor allem ist darauf zu achten das all diese Teile in der richtigen Reihenfolge montiert werden. Eine Art Puzzlespiel. Als die Abtriebswelle fertig war, wurde diese wieder mit der Antriebswelle gekoppelt. Diese Dinger sind ganz schön schwer. Die gekoppelte An- Und Abtriebswelle musste wieder zurück in den Unterteil des Getriebegehäuses. Das war nur mit der von unserer Hebevorrichtung möglich. In der Werkstatt wird diese Gerät liebevoll „Poppey“ genannt. Ohne diesen Poppey könnten wir vieles einfach nicht machen. Ganz langsam senkten wir die Welle in das Gehäuse. Hatten wir nichts vergessen, eine Toleranz übersehen oder etwas überhaupt falsch zusammenbebaut??? Mit einem leisen Knacken rastete die Welle in ihren angestammten Platz ein. Alle Zahnräder hatten das nötige Zahnspiel, super. Das offene Getriebe lässt sich mit Hand leicht durchdrehen. Alles richtig gemacht. Der Tag war aber auch vorbei. Bis das Getriebe einbaufertig sein wird ist noch ein Tag Arbeit nötig. Davon das nächste mal.

Horst hat den ganzen Tag Schaltpläne gewälzt, und im Drahtwirrwar der Vielfachsteuerung gewühlt und die richtigen Anschlussstellen für die Vielfachsteuerung zu finden. Es müssen ja 30 Drähte an die richtigen Klemmen im Wagenboden angeschlossen werden. Beim nächsten mal sollte die Vielfachsteuerung beim 564 nach Prüfung, wenn kein weiterer Fehler auftritt, wieder funktionstüchtig sein. Die Elektrik unsrer Triebwagen ist ganz schön aufwändig und macht manchmal ordentlich Kopfzerbrechen.

Werkstättentag

Ein Werkstättendoppeltag im Mai!

Die Planfahrten nähern sich mit Riesenschritten. Da sollten alle Triebwagen verfügbar sein. Am 26. und 27. Mai 2011 waren wieder einige treue Mitarbeiter am Werk.

Am Mittwoch am Abend ist beim Rangieren durch ein Missgeschick ein Wagen über die Drehscheibe hinaus geraten. Eine Achse versank ca. 40 cm im Erdreich. Am Donnerstag musste also zuerst die Drehscheibe frei gemacht werden. Mit unseren Südbahnwinden und einem Seilwindentraktor war der Wagen nach 3 Stunden wieder auf Schiene.

Zuerst war ein elektrischer Fehler beim 564 zu beheben. Der erste und zweite Gang wurde nicht kraftschlüssig. Der Fehler war nicht immer vorhanden. Es gibt leider mehrere leicht unterschiedliche Schaltpläne. Also welcher stimmt?????

Es kostet Zeit sich da durch zu suchen. Aber letztlich, nach mehreren Stunden war klar dass ein Druckluftschalter Ursache für die Störung ist. Nur wo ist der Schalter im Triebwagen? Von außen schauen ja alle fast gleich aus. Zusammen mit Wolfgang entdeckten wir den Schalter unter dem Führerstand 2. Eine Anschlussklemme war gebrochen. Manchmal war der Kontakt vorhanden und manchmal nicht. Der Ausbau war keine große Geschichte. Inzwischen ist der Schalter repariert und kann bei nächster Gelegenheit eingebaut werden. Der 564 wird also in den nächsten Tagen wieder einsatzbereit sein.

Der 565 wurde aufgerüstet. Wasser gefüllt, Sand, Öle und Spurkranzschmierung kontrolliert und aufgefüllt. Probefahrt. Ein Motor wird heiß und stellt ab. Ursache: Der Behrregler arbeitet nicht. Notsteuerung aktivieren. Noch eine Probefahrt. Mit der Kühlungsnotsteuerung kann der Wagen gefahrlos gefahren werden. Bei nächster Gelegenheit wird der Behrregler ausgetauscht. Geprüfter Ersatz ist vorhanden.

Beim 562 machte ein Motor Probleme. Er sprang nicht an. Ursache war Luft in der Treibstoffleitung. Horst und Wolfgang entlüfteten die Einspritzpumpe. Probefahrt, alles in Ordnung.

563 wurde auf die Grube 4 gestellt. Sepp wird den Wagen demnächst aufrüsten. Das heißt dass in 2 Wochen wieder alle Wagen einsatzbereit sein werden.

Thomas sorgte für ein Mittagessen mit allem Drum und Dran. Würstel zur Auswahl, Kartoffelsalat, Pepperoni und als Nachtisch Kaffee von der neuen Kaffeemaschine die Sepp zur Verfügung gestellt hat. Nicht zu vergessen es gab auch noch Schnitten.

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Ein Besuch beim Verein „Neue Landesbahn“ in Mistelbach
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Vorstellung der aktiven Werkstättenmitglieder

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Horst KNOPP
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