Werkstätte / Heizhaus

Der Verein Erzbergbahn verfügt über eine gut ausgerüstete ehemalige ÖBB-Werkstätte.

Aber was wäre eine -noch so gute- Werkstätte wert ohne ihre aktiven Mitarbeiter.

Unsere Werkstättenteam wird von Ing. Hartmut Glettler geleitet.

Werkstätten Team und ihr Leiter; Hr. Ing. Glettler (4.v.l.), von links: Horst Knopp, Wolfgang Müller, Joachim Lanner, Hartmut Glettler, Thomas Pusch, Ewald Mosauer Werkstätten Team und ihr Leiter; Hr. Ing. Glettler (4.v.l.), von links: Horst Knopp, Wolfgang Müller, Joachim Lanner, Hartmut Glettler, Thomas Pusch, Ewald Mosauer

Aktueller Betriebszustand unserer 5081 ér

 

Stand 22. Aug. 2011

Vorstellung der aktiven Werkstättenmitglieder

Di

14

Feb

2012

Erzbergbahn-Draisine X626.102 kehrt zurück

 

Die BM 100, X626.102 ist wieder bei der Erzbergbahn stationiert.

Unseres Wissens ist dies das einzige Bahndienstfahrzeug diese Typs welches für den Einsatz auf der Erzbergbahn mit einer Schienenbremse ausgerüstet wurde. Der 102 war auch lange Jahre auf der Erzbergbahn im Einsatz. Die Lackierung war damals zweifärbig.

Die obere Hälfte hatte die Farbe elfenbein, der untere Teil war rot. Irgendwann wurde die Farbgebung auf gelb geändert.

Spät im Herbst 2011 kam dieses Fahrzeug, welches uns vom Eisenbahnmuseum überlassen wurde, nach Vordernberg in unser Heizhaus. Der optische und auch der technische Zustand war, vorsichtig ausgedrückt, nicht sehr erfreulich. Der Wagenkasten und die äußeren Anbauten sind vom Rost gezeichnet. Teilweise fehlen die Scheiben oder sind gesprungen. Auch innen schaut es nicht viel besser aus. Der Wagen stand in der letzten Zeit im Freien. Durch die fehlenden Scheiben drang Wasser in das Innere der Draisine. Das war letztlich die Ursache das die Innenverkleidung brüchig und morsch wurde und von den Sitzbänken und den anderen Einbauten der Lack in großen Fetzen abblätterte. Die technischen Einbauten wie Motor, Getriebe und die Bremsanlage müssen allesamt aufgearbeitet werden. Aber daran wird bereits gearbeitet.

Das Fahrgestell, Zug- und Stoßvorrichtung und die Räder sind, so weit wir bis jetzt feststellen konnten, technisch in Ordnung. Natürlich muss auch hier der Rost weg und die Lackierung erneuert werden.

Einiges ist schon fertig aufgearbeitet.

Armaturenbrett, Scheinwerfer und Rotlicht, Scheibenwischermotoren und auch die 4 Sitzbänke erstrahlen in neuem Glanz.

Die Sitzbänke mussten komplett zerlegt werden. Unzählige Lackschichten wurden mit Hobelmaschine und Schleifscheibe entfernt und dann grundiert und mit RAL 1011 lackiert. Die wackeligen Gestelle wurden neu verleimt.

Das Armaturenbrett wurde neu verdrahtet und einige Schalter und Signalleuchten ersetzt. Im Bild fehlen noch der Tacho und die Kühlwassertemperaturanzeige. Diese beiden Instrumente sind jedoch vorhanden und müssen nur noch eingebaut werden.

Die Scheibenwischermotoren wurden zerlegt, defekte Zahnräder ersetzt und mit neuem Fett versehen.

Weitere kleinere Teile, welche man ins Warme transportieren kann sind in Arbeit. Alles Andere muss warten bis sich der Vordernberger Winter verzieht.

Bis zum Sommer 2012 sollte die Jungfernfahrt erfolgen können. Das hängt natürlich davon ab, wie viel Arbeiten an unseren Triebwagen anfallen.

 

Sollte jemand Freude an der Mitarbeit im Werkstättenteam haben, wir würden uns freuen.

 

Wie man sieht schläft die Werkstatt auch im kalten Winter nicht.

Die Werkstattmannschaft der Erzbergbahn

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Fr

30

Dez

2011

Heizhaustreffen vom 30.12.11: Der Bericht

Heizhaustreffen: Der Bericht
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So

23

Okt

2011

Der Salonwagen der Erzbergbahn wird am Sonntag den 23. Oktober 2011 vorgestellt.

Der Salonwagen der Erzbergbahn wird am Sonntag den 23. Oktober 2011 vorgestellt. Und der ist gut geheizt.

Führung durch das Erzbergbahnmuseum

Wo?

Am Bahnhof Vordernberg Markt.

 

Uhrzeit?

Ab 11:00 Uhr. Kommen sie wann sie mögen und bleiben sie so lange sie mögen.

 

Was wird im Salonwagen serviert?

Für die hungrigen gibt es Gulaschsuppe. Für die Kaffeefreunde, Kaffee und Kuchen.

Für die durstigen Gäste alle möglichen Getränke.

 

Was kostet das?

Keine Kosten. Wenn sie mögen können sie die Werkstatt der Erzbergbahn mit einer Spende unterstützen.

 

Erzbergbahnmuseum:

Das Erzbergbahnmuseum ist geöffnet. Wolfgang Müller führt sie durch das Museum. Er ist 14 Jahre mit den Dampferzzügen als Lokführer gefahren. Er erzählt am Führerstand einer Dampflok wie man mit den Zahnradlokomotiven gefahren ist und das aus eigener Erfahrung.

 

Geschichte des Salowagens.

Der Wagen wurde im Jahre 1932 von den Hannoverschen Waggonfabriken als Spantenwagen mit zwei offenen Plattformen gebaut. Bis 1945 war der Wagen als Personenwagen im bei der Deutschen Reichsbahn im Einsatz. Nach dem Krieg kam der Wagen zur ÖBB. Hier wurde der Wagen technisch aufgerüstet. Wann er als Wohnwagen für Bahnarbeiter umgebaut wurde ist nicht bekannt. 2007 wurde der Wagen ausgemustert und zur Verschrottung freigegeben. Im letzten Moment habe ich den Wagen von der Verschrottungsfirma angekauft. Warum kauft man sich einen ausgewachsenen Eisenbahnwagen? Das kann auch ich nicht beantworten. Es war wohl Jux und Tollerei. Aber wer A sagt muss auch B sagen. Nach der Planungsphase, alles wurde im Detail geplant, kam es zur Ausführung.

 

Nun ja, es immerhin mehr als 4 Jahre gedauert bis aus dem Wohnwagen für Bahnarbeiter ein Salonwagen wurde. Hätten mir meine Freunde von der Erzbergbahn nicht tatkräftig geholfen, wäre der Wagen wohl nicht das geworden was er nun darstellt. Wenn die Abnahme durch eine § 49 Person (Das ist der Eisenbahn TÜV) gelingt, wird es möglich sein auf dem österreichischen Streckennetz zu fahren. Aber bis dahin ist noch einiges zu tun.

Wenn Träume erlaubt sind, fahren wir auch einmal nach Rom, Budapest, oder Paris.

Es würde mich und die Vereinsmitglieder der Erzbergbahn freuen wenn sie am Sonntag dem 23.10.2011 zur Vorstellung des Salonwagens nach Vordernberg kommen würden.

 

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Do

28

Jul

2011

Strecke frei schneiden auf Höhe Almhäuser

Am 28. Juli 2011 haben Willi, Walter, Mike und Thomas auf Höhe der Almhäuser die Strecke freigeschnitten. Zum Einsatz ist auch die Werkstätten Draisine gekommen und der Ausflug -respektive das Ausputzen der Zylinder- hat ihr sichtlich gut getan. Der anfallende Grünschnitt wurde mit Transportfahrten in die Glasl gefahren. Gegen 14h hat uns der stark einsetzende Regen vertrieben. Dennoch konnten wir den ganzen Abschnitt freischneiden. In einer Regenpause haben Willi und Walter von den Einsätzen der 400ér erzählt und von den Schülerzugfahrten ab Präbichl als GmP anno 1949.

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So

17

Jul

2011

Arbeitseinsätze in der Werkstätte

Repariertes Schaltgetriebe Repariertes Schaltgetriebe

Arbeitseinsätze in der Werkstatt.

 

Am 8. Juli war es endlich so weit dass wir nach mühsamer Arbeit bei der defekten Kupplung auf der Hauptwelle vorgedrungen waren. Die Welle musste ersetzt werden. Die Magnetspule ist auf der Welle fix montiert und sollte nicht weiter zerlegt werden. Eine Ersatzwelle mit funktionierender Magnetspule hatten wir in unserem Ersatzeillager. Das Zusammenbauen ging dann rasch. Rasch heißt in ca. 6 Stunden. Es mussten noch einige Kupplungsscheiben ausgetauscht werden. Die Kupplungsscheiben werden immer dann heiß wenn bei den Schaltvorgängen die Pause von ca. 2 Sekunden beim Gangwechsel nicht eingehalten wird. Diese Pause ist notwendig, damit sich das Magnetfeld abbauen kann. Wenn man das nicht macht hat man für kurze Zeit zwei Gänge im Eingriff.

Nach elektrischer Prüfung wurde der Oberteil des Gehäuses aufgesetzt. Die An- und Abtriebsflansche warm aufgezogen. Zahnradspiel noch einmal geprüft und mit unserem Poppey auf eine Palette gelegt. Damit ist das Getriebe einbaufertig.

 

Am 15. Juli war vormittags die jährliche Abnahme unserer Wagen durch eine § 40 Person angesetzt. Es konnten nur 3 Wagen abgenommen werden da der 564 wegen des Getriebeschadens nicht abgenommen werden konnte. Dabei wurde beim 563 festgestellt dass die Handbremse am Führerstand untauglich war. Ansonsten war alles in Ordnung. Nur eine Scheinwerferbirne musste ersetzt werden. Am Nachmittag wurde der Schaden behoben. Das klingt so einfach, ist es aber nicht. Es musste die Handbremse ausgebaut werden. Die Halteschrauben sind schwer zugänglich und meist festgefressen. Aber um 17:00 Uhr konnten wir der § 40 Person melden, dass die Handbremse wieder voll einsatzfähig ist.

 

Am Samstag 16. Juli wurde von Joachim und Thomas das reparierte und überprüfte Schaltgetriebe eingebaut. Um diese Aufgabe zu bewerkstelligen wurde unser bewährter Hub- Senktisch am Stand 3 eingesetzt. Nach insgesamt 10 Stunden Arbeit (inkl. Ausbau des defekten Getriebes) konnte der 5081.564 zur Probefahrt aufgerüstet werden. Die Probefahrt ist äußert erfolgreich verlaufen, alle 6 Gänge halten auch unter höchster Belastung einwandfrei.

Die Nachbesprechung des Arbeitstages erfolgt beim Sängerparkfest in Vordernberg Markt. Die Anreise erfolgte natürlich mit dem 5081.564.

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Mo

04

Jul

2011

Werkstättentag - Getriebereparatur

Am Freitag 1. Juli 2011 war die Werkstatt wieder aktiv.

Am Programm stand die Weiterführung der Reparatur des defekten Schaltgetriebes. Es war insofern ein schwieriges Unternehmen weil wir die entsprechend langen Abzieher nicht im Werkzeugbestand hatten. Ein Mitarbeiter hat solche Abzieher genau für unser Getriebe angefertigt. Damit war es endlich möglich alle Büchsen und Zahnräder fachgerecht zu demontieren. Es musste ja die gesamte Abtriebswelle demontiert werden weil die defekte Kupplung ganz am Ende der Abtriebswelle eingebaut ist.

Aus den Reservebeständen hatten wir eine zwar gebrauchte aber gute Kupplung. Das ausführliche Servicemanual war beim Zusammenbau sehr behilflich. Schließlich sind bei der Getriebemontagen enge Toleranzen und Spiele zu beachten. Teilweise mussten Räder, Lager und Büchsen auf 100° C erwärmt werden um sie auf der Welle montieren zu können. Vor allem ist darauf zu achten das all diese Teile in der richtigen Reihenfolge montiert werden. Eine Art Puzzlespiel. Als die Abtriebswelle fertig war, wurde diese wieder mit der Antriebswelle gekoppelt. Diese Dinger sind ganz schön schwer. Die gekoppelte An- Und Abtriebswelle musste wieder zurück in den Unterteil des Getriebegehäuses. Das war nur mit der von unserer Hebevorrichtung möglich. In der Werkstatt wird diese Gerät liebevoll „Poppey“ genannt. Ohne diesen Poppey könnten wir vieles einfach nicht machen. Ganz langsam senkten wir die Welle in das Gehäuse. Hatten wir nichts vergessen, eine Toleranz übersehen oder etwas überhaupt falsch zusammenbebaut??? Mit einem leisen Knacken rastete die Welle in ihren angestammten Platz ein. Alle Zahnräder hatten das nötige Zahnspiel, super. Das offene Getriebe lässt sich mit Hand leicht durchdrehen. Alles richtig gemacht. Der Tag war aber auch vorbei. Bis das Getriebe einbaufertig sein wird ist noch ein Tag Arbeit nötig. Davon das nächste mal.

Horst hat den ganzen Tag Schaltpläne gewälzt, und im Drahtwirrwar der Vielfachsteuerung gewühlt und die richtigen Anschlussstellen für die Vielfachsteuerung zu finden. Es müssen ja 30 Drähte an die richtigen Klemmen im Wagenboden angeschlossen werden. Beim nächsten mal sollte die Vielfachsteuerung beim 564 nach Prüfung, wenn kein weiterer Fehler auftritt, wieder funktionstüchtig sein. Die Elektrik unsrer Triebwagen ist ganz schön aufwändig und macht manchmal ordentlich Kopfzerbrechen.

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Di

31

Mai

2011

Werkstättentag

Ein Werkstättendoppeltag im Mai!

Die Planfahrten nähern sich mit Riesenschritten. Da sollten alle Triebwagen verfügbar sein. Am 26. und 27. Mai 2011 waren wieder einige treue Mitarbeiter am Werk.

Am Mittwoch am Abend ist beim Rangieren durch ein Missgeschick ein Wagen über die Drehscheibe hinaus geraten. Eine Achse versank ca. 40 cm im Erdreich. Am Donnerstag musste also zuerst die Drehscheibe frei gemacht werden. Mit unseren Südbahnwinden und einem Seilwindentraktor war der Wagen nach 3 Stunden wieder auf Schiene.

Zuerst war ein elektrischer Fehler beim 564 zu beheben. Der erste und zweite Gang wurde nicht kraftschlüssig. Der Fehler war nicht immer vorhanden. Es gibt leider mehrere leicht unterschiedliche Schaltpläne. Also welcher stimmt?????

Es kostet Zeit sich da durch zu suchen. Aber letztlich, nach mehreren Stunden war klar dass ein Druckluftschalter Ursache für die Störung ist. Nur wo ist der Schalter im Triebwagen? Von außen schauen ja alle fast gleich aus. Zusammen mit Wolfgang entdeckten wir den Schalter unter dem Führerstand 2. Eine Anschlussklemme war gebrochen. Manchmal war der Kontakt vorhanden und manchmal nicht. Der Ausbau war keine große Geschichte. Inzwischen ist der Schalter repariert und kann bei nächster Gelegenheit eingebaut werden. Der 564 wird also in den nächsten Tagen wieder einsatzbereit sein.

Der 565 wurde aufgerüstet. Wasser gefüllt, Sand, Öle und Spurkranzschmierung kontrolliert und aufgefüllt. Probefahrt. Ein Motor wird heiß und stellt ab. Ursache: Der Behrregler arbeitet nicht. Notsteuerung aktivieren. Noch eine Probefahrt. Mit der Kühlungsnotsteuerung kann der Wagen gefahrlos gefahren werden. Bei nächster Gelegenheit wird der Behrregler ausgetauscht. Geprüfter Ersatz ist vorhanden.

Beim 562 machte ein Motor Probleme. Er sprang nicht an. Ursache war Luft in der Treibstoffleitung. Horst und Wolfgang entlüfteten die Einspritzpumpe. Probefahrt, alles in Ordnung.

563 wurde auf die Grube 4 gestellt. Sepp wird den Wagen demnächst aufrüsten. Das heißt dass in 2 Wochen wieder alle Wagen einsatzbereit sein werden.

Thomas sorgte für ein Mittagessen mit allem Drum und Dran. Würstel zur Auswahl, Kartoffelsalat, Pepperoni und als Nachtisch Kaffee von der neuen Kaffeemaschine die Sepp zur Verfügung gestellt hat. Nicht zu vergessen es gab auch noch Schnitten.

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Horst KNOPP
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